Was ich über Trauma gelernt habe – und warum es mein Leben verändert hat

Nicht aus Büchern habe ich das Wichtigste über Trauma gelernt, sondern auf meinem eigenen Weg.
Früher war Trauma für mich ein Begriff voller Hoffnungslosigkeit, innerer Leere und lähmendem Schmerz. Als eine Therapeutin mir sagte, ich sei „schwer traumatisiert“, fühlte sich das wie ein Stempel an – als sei ich gebrochen, vielleicht für immer.

Doch genau das war der Anfang meiner wunderlichen Reise – eine Reise zurück zu mir selbst.

 

Trauma: Was wir erlebt – und vor allem überlebt haben

Heute weiß ich:
Trauma ist nicht das, was mit uns nicht stimmt. Trauma ist das, was zu viel war – zu schnell, zu plötzlich, zu schmerzhaft. Es lebt nicht nur in unserer Erinnerung, sondern in unserem Körper, in unserem Nervensystem.

All die Muster, Ängste, wiederkehrenden Gedanken und das „Nicht-fühlen-Wollen“ – sie sind keine Schwächen. Es sind Überlebensstrategien. Türen, die wir fest verschlossen halten, damit der Schmerz nicht wiederkommt. Doch das kostet Kraft. Enorm viel Kraft.

 

Die Energie hinter den verschlossenen Türen

Was ich auf meinem Weg erfahren habe, ist:
Hinter jeder dieser verschlossenen Türen liegt gebundene Lebensenergie.

Nicht, weil wir den Schmerz noch einmal durchleben oder jedes Detail hinter der Tür ausleuchten müssen. Sondern weil unser Körper – unser ganzes System – uns im Hier und Jetzt die Wegweiser schenkt. Unsere heutigen Gefühle, Reaktionen und Muster zeigen uns, wo noch Türen verschlossen sind. Wenn wir ihnen behutsam folgen, ohne uns zu überfordern, kann das, was einst zu viel war, Schritt für Schritt integriert werden. Nicht als bedrohliche Erinnerung, sondern als Teil unserer Geschichte, den wir heute halten können – mit mehr Ruhe, Kraft und innerer Verankerung.

Denn das tun wir längst: Wir halten schon lange. Wir sind noch hier.

 

Von der Ohnmacht zur Kraft

Ich habe gelernt, mit meiner tiefsten Angst, mit Scham und Hilflosigkeit zu sein – nicht perfekt, aber präsent. Und genau da lag die größte Kraft.

Früher haben meine alten Überlebensstrategien mir so viel Energie geraubt, dass ich kaum noch laufen konnte. Meine Beine zitterten, mein Körper war wie leer. Heute? Laufe ich wieder. Ich jogge regelmäßig, spüre meine Kraft, meine Beweglichkeit – innerlich wie äußerlich.

 

Trauma macht uns nicht kaputt. Es macht uns lebendig

Meine Erkenntnis:
Wir sind nicht zerbrochen. Wir sind durch etwas hindurchgegangen – und stehen noch.

Trauma bedeutet nicht Schwäche. Trauma bedeutet, dass wir überlebt haben.
Und genau darin liegt die Kraft, uns selbst zurückzuholen. In Verbindung. In Sicherheit. In Bewegung.

Jede Tür, die ich geöffnet habe, hat mir ein Stück Lebensenergie zurückgegeben.
Und diese Reise – meine wunderliche Reise – geht weiter.

 

Deine eigene wunderliche Reise

Meine wunderliche Reise war kein gerader Weg – sie war voller leiser Schritte, mutiger Momente und neuer Entdeckungen. Jeder Mensch trägt seine eigenen verschlossenen Türen in sich. 

Auf meiner Website erzähle ich dir mehr darüber, wie ein traumasensibler Coaching & Breathwork-Prozess aussehen kann, der dich in deinem Tempo begleitet – mit Blick auf das Hier und Jetzt und die Wegweiser, die dein Körper dir schon heute schenkt.

Vielleicht ist jetzt der Moment, dich auf deine eigene Reise zu machen – um deine Kraft, Lebendigkeit und innere Ruhe (wieder) zu finden.

Ich bin Anabel Wunderlich

Ich bin Anabel Wunderlich

Wohin mich meine Reise führt, weiß ich nicht.
Was ich weiß: Ich habe sie endlich begonnen.
Und ich war noch nie so lebendig, so verbunden, so echt wie heute.

Wenn du spürst, dass auch in dir etwas in Bewegung kommen will,
dann lade ich dich ein:
Begib dich auf deine wunderliche Reise. Ich begleite dich sehr gerne!

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